*** Upcoming Showing: Solastalgia - A Ghost Story ***

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Solastalgia

A Ghost Story

Showing
Erstaufführung
i
Nächste Aufführung:
7.10.2021
10.10.2021
Gessnerallee
Tickets

Mit einem Showing und Videoinstallation "Solastalgia" eröffne ich mein 2 Jahres Projekt "States of Exhaustion". Darin geht es mir um die Verknüpfung eines physischen und psychologischen Erschöpfungszustands mit dem der Natur. Ich schaue auf die Klimakrise als "Klimatrauma" und frage nach ihren psychologischen Auswirkungen.

Der Begriff Solastalgia beschreibt psychisches Leid, das infolge der Klimakatastrophe und der Konfrontation mit Vergänglichkeit entsteht. Es ist eine Art Heimweh, das sich im zukünftigen Verlust unserer vertrauten Umgebung schon jetzt manifestiert. Ein Blick in eine Landschaft ruft nunmehr eine Verlorenheit hervor. «Wie lange wird es diese Landschaft so noch geben?». Es entsteht ein Gefühl der Ohnmacht, ausgelöst durch die Unfähigkeit, diese tiefgreifenden Veränderungen der eigenen Lebenswelt beeinflussen zu können.

Als Auftakt widme ich mich in "Solastalgia – A Ghost Story" skizzenhaft dem Thema des Verlusts und der Trauer. Es geht mir um Dinge, die verloren sind und Dinge, die verloren sein werden. Wir kann man in einer Welt, die verschwindet, noch beständig sein?

Für vier Tage vom 7.10 – 10.10 wird erst eine Videoinstallation im Nordflügel der Gessnerallee laufen und dann jeweils für eine Stunde zu einer Performance. Es ist ein offenes Showing, eine Studie und eine Collage aus verschiedenen unverfertigten Gedanken, Geschichten und Bildern, die in den vergangenen 1.5 Jahren in Residenzen und Recherchen entstanden. Ich vermische dabei autobiographisches, dokumentarisches und fiktionales Material, das auf dem ersten Blick nicht wirklich zusammengehört, aber trotzdem auf eine eine gespenstische Art und Weise verbunden scheint.

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Konzept & Performance: Benjamin Burger
Dramaturgische Begleitung: Andreas Storm
Film: Benjamin Burger
Editing & Videotechnik: Joel de Giovanni
Sound: Ernesto Coba
Bühne: Thomas Giger
Bühnenassistenz: Jan Studer
Support: Sabina Aeschlimann

In Koproduktion mit Gessnerallee Zürich
Gefördert von: Stadt Zürich Kultur
Danke an: Cima Citta Residenz, Tatwerk Berlin